Die Förderung von Lebenskompetenzen („life-skills“) gilt derzeit als der erfolgreichste Einzelansatz in der ressourcenorientierten Gesundheitsförderung sowie in der Sucht- und Gewaltprävention

Als Lebenskompetenzen werden psychosoziale Fertigkeiten verstanden, die Kinder und Jugendliche befähigen, mit Anforderungen und Schwierigkeiten des täglichen Lebens aus eigener Kraft erfolgreich umzugehen, und ihnen einen angemessenen Umgang mit ihren Mitmenschen ermöglichen (WHO, 1994).

Die Stärkung von Lebenskompetenzen zur Gesundheitsförderung und Prävention trägt auch der Zielfestlegung der Ottawa Charta zur Gesundheitsförderung der Weltgesundheitsorganisation Rechnung, die 1986 verabschiedet wurde. Danach zielt Gesundheitsförderung auf einen Prozess, der allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit ermöglicht und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit befähigen soll. Die WHO (1994) definierte 10 zentrale Kernkompetenzen

Danach ist lebenskompetent, wer sich selbst kennt und mag, empathisch ist, kritisch und kreativ denkt, kommunizieren und Beziehungen führen kann, durchdachte Entscheidungen trifft, erfolgreich Probleme löst sowie Gefühle und Stress bewältigen kann.

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KOMPETENZEN